Die Wilhelm Büchner Hochschule (WBH) erweitert ihr Fernstudienangebot um den Studiengang Bioingenieurwesen (B. Eng.). Der sechs- bzw. siebensemestrige Bachelor startete am 1. Januar 2026 und verbindet Ingenieurwissenschaften mit biologischen Grundlagen zu einer interdisziplinären Ausbildung für Zukunftsbranchen.
Ingenieurdenken trifft auf biologische Systeme
Ziel des Studiengangs ist es, Absolventinnen und Absolventen der Wilhelm Büchner Hochschule auszubilden, die komplexe biologische Systeme verstehen und mit ingenieurwissenschaftlichen Methoden nutzbar machen können. Themenfelder sind unter anderem die Entwicklung medizintechnischer Geräte, die Optimierung verfahrenstechnischer Prozesse, Bionik, also das Übertragen natürlicher Prinzipien auf technische Lösungen sowie umwelttechnische Fragestellungen im Kontext komplexer Ökosysteme.
Studieninhalte: Breite Grundlagen, gezielte Vertiefung
Das modular aufgebaute Curriculum vermittelt in den ersten Semestern naturwissenschaftliche und ingenieurwissenschaftliche Grundlagen, darunter Biologie, Chemie, Informatik und Programmierung, Ingenieurmechanik sowie Elektrotechnik. Im weiteren Studienverlauf wählen Studierende aus vier Vertiefungsrichtungen:
- Medizintechnik
- Verfahrenstechnik
- Umwelttechnik
- Freie Wahl
Praxisorientierte Übungen, Fallstudien und virtuelle Projekte ergänzen die theoretischen Inhalte. Den Abschluss bildet eine eigenständige wissenschaftliche Abschlussarbeit.
Berufliche Perspektiven in Zukunftsbranchen
Absolventinnen und Absolventen des Bioingenieurwesens sind in einem breiten Spektrum von Branchen einsetzbar: von der pharmazeutischen Industrie und Biotechnologie über Medizintechnik und Lebensmittelindustrie bis hin zu Umwelttechnik und chemischer Industrie. Typische Tätigkeitsfelder umfassen Forschung und Entwicklung, Prozessoptimierung, Qualitätsmanagement, Zulassungsverfahren sowie technischen Vertrieb und Projektmanagement.
Der Bachelorstudiengang „Bioingenieurwesen“ an der WBH ist damit Teil des Ausbaus des Studienprogramms, welches die Hochschule in diesem Jahr deutlich merkbar vorantreibt. Man darf gespannt sein!
